Genesen oder doch nicht?

Unser Teddy hatte sich im vergangen Januar mit Corona-SARS-CoV-2- infiziert und ist erfreulicher Weise glimpflich davon gekommen und wieder völlig gesund geworden.
Jetzt stellt sich aber die Frage:

Wie lange kann sich denn Teddy nach seiner Infektion/Gesesung als genesen betrachten? Soll er sich wirklich Impfen lassen und wenn wann?

Die derzeit verfügbaren Daten sprechen dafür, dass nach überstandener SARS-CoV-2-Infektion für mindestens 6 bis 8 Monate ein Immunschutz besteht. Als Genesene mit einem Immunschutz gelten daher Personen, bei denen ein positives PCR-Testergebnis mindestens 28 Tage und nicht länger als sechs Monate zurückliegt.
So gefunden hier.

Also sind die 6 Monate nun im Dezember schon längst verstrichen und Teddy kann sich nicht mehr als genesen betrachten.


Das Robert Koch Institut schreibt dazu:

Wie sollten Personen geimpft werden, die bereits eine SARS-CoV-2-Infektion hatten?

Die STIKO empfiehlt für immungesunde Personen, die eine gesicherte SARS-CoV-2-Infektion* durchgemacht haben, unabhängig vom Alter die Verabreichung einer Impfstoffdosis. Wurde die Infektion durch einen PCR-Test bestätigt, soll die Impfung in der Regel 6 Monate nach der Erkrankung erfolgen, frühestens jedoch 4 Wochen nach dem Ende der COVID-19-Symptome. Wurde die Infektion durch den serologischen Nachweis spezifischer Antikörper in einer Blutprobe bestätigt, soll die Impfung bereits ab 4 Wochen nach der Labordiagnose erfolgen.

Bei Personen mit Immundefizienz muss im Einzelfall entschieden werden, ob eine einmalige Impfstoffdosis ausreicht oder eine vollständige Impfserie verabreicht werden sollte.

Bitte bleiben Sie gesund.

Wie kann der Genesenenstatus nachgewiesen werden?

 

Als genesen gilt eine Person, die eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht hat, die mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegt. Der Nachweis Ihres Genesenenstatus wird durch ein positives PCR-Testergebnis mit Datum erbracht, das mindestens 28 Tage zurückliegt und nicht älter als 6 Monate ist. Bis zur Verfügbarkeit elektronischer Nachweissysteme, ist das Testergebnis mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen, sofern Sie entsprechende Erleichterungen nutzen wollen. Hilfsweise kann die "Isolierungsanordnung/ Absonderungsanordnung" für Infizierte des Gesundheitsamtes vorgelegt werden, sofern diese vorliegt. Achtung: Nicht gültig ist eine "Quarantäneanordnung" eines Gesundheitsamtes, da die für ansteckungsverdächtige Kontaktpersonen ausgestellt wurden. Sofern das Gesundheitsamt, z.B. im Zusammenhang mit einer behördlichen Anordnung, die Vorlage verlangt, kann dieses eine Kopie des Testergebnisses oder auch den entsprechenden Eintrag in der Corona-Warn-App erhalten.

Auch eine durchgemachte Infektion kann mithilfe der CovPass-App und auch der Corona-Warn-App nachgewiesen werden. Ein Testzertifikat bzw. Genesenenzertifikat kann hinterlegt werden.

Quelle: Schleswig-Holstein - Corona FAQ
Stand: 15.12.2021 14:53
Meine letzte Aktualisierung: 20.12.2021 08:00

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